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Kann man mit einem Doppeltarifzähler wechseln?

Doppeltarifzähler oder auch Zweitarifzähler lohnen sich nur bei einem hohen Stromverbrauch in der Nebenzeit. In der Regel liegt die Nebenzeit in den Abendstunden und in der Nacht. Der Strom in dieser Nebenzeit ist dann günstiger als der Strom zur Hauptzeit. Damit die Werte für Hauptzeit und Nebenzeit genau gemessen werden können, verwendet man einen Doppeltarifzähler. Früher wurden Doppeltarifzähler häufig durch Besitzer von Nachtspeicheröfen verwendet.

Da die meisten Stromanbieter keine Tarife für Doppeltarifzähler anbieten, sollte die Notwendigkeit eines Doppeltarifzählers genau überprüft werden. Meist werden dem Stromanbieter für einen Doppeltarifzähler höhere Gebühren in Rechnung gestellt. Dabei sind die Gebühren des Netzbetreibers für den Zähler und für das Messen der Zählerstände höher, da der Zähler meist teurer ist und auch zweimal gemessen werden muss. Diese höheren Gebühren sind in den meisten Angeboten der Stromanbieter nicht einkalkuliert. Das führt dazu, dass Stromkunden mit Doppeltarifzählern eine eingeschränkte Auswahl beim Stromanbieterwechsel haben.

Deshalb sollte der Wechsel von einem Doppeltarifzähler zu einem Eintarifzähler genau geprüft werden. Wenn man Strom vorwiegend tagsüber nutzt, sind die einmaligen Umstellungskosten auf einen Eintarifzähler mit einem günstigeren Stromtarif schnell wieder eingespielt.