Was ändert sich durch den Wechsel des Stromanbieters?

Als Verbraucher werden Sie kaum Änderungen spüren. Nach dem erfolgreichen Wechsel des Anbieters werden Sie vom neuen Stromversorger ein Begrüßungsschreiben bekommen. Darin werden Sie über die konkreten Abschläge oder Vorauszahlungen informiert. Ihre Abschläge sollten dann zu den genannten Terminen überwiesen werden. Viele Stromanbieter buchen die Abschläge auch ab. Beachten Sie bitte den Zeitraum und die Anzahl der Abschläge. Wenn für ein Jahr nur zehn Abschläge aufgelistet werden, ist die Abschlagshöhe natürlich etwas höher.

 

Der Stromanbieterwechsel ist ansonsten nicht wirklich spürbar. Der neue Stromanbieter speist für Sie den Strom ein und nutzt das örtliche Stromnetz. Dafür entrichtet er Gebühren für die Wartung und Instandhaltung an den örtlichen Stromnetzbetreiber. Diese Gebühren sind wie alle anderen Abgaben und Steuern bereits im Preis enthalten. Wenn es also mal zu einem Schaden an einer Stromleitung kommen sollte, ist der örtliche Stromnetzbetreiber auch für die Reparatur zuständig.

 

Der örtliche Stromnetzbetreiber oder eine von ihm beauftragte Firma wird auch weiterhin einmal jährlich den Zählerstand ermitteln. Dieser Zählerstand wird dann dem neuen Stromanbieter mitgeteilt. Einige Stromanbieter fordern den Zählerstand auch direkt an. Es werden also keine Änderungen an Stromleitungen und im Regelfall auch keine Änderungen am Stromzähler gemacht.