Weltweite Stromerzeugung nimmt zu

Eine aktuell durch Frost & Sullivan veröffentlichte Studie geht davon aus, dass der weltweite Strombedarf bis zum Jahr 2030 stark zunehmen wird. Diese Zunahme kommt hauptsächlich durch die Entwicklungsregionen, z.B. China und Indien. Hier wächst die Mittelschicht und damit auch die Kaufkraft. Dadurch wird der Absatz elektronischer Geräte in diesen Regionen vermehrt zunehmen.

Frost & Sullivan prognostiziert bis zum Jahr 2020 eine durchschnittliche jährliche Zunahme der Stromerzeugung von etwa 2,7 Prozent. Der prozentuale Strombedarf der EU und Nordamerikas am Gesamtstromverbrauch der Welt wird in den kommenden Jahren abnehmen. Die Studie geht davon aus, dass allein China und Indien im Jahr 2030 mehr als ein Drittel des weltweit produzierten Stroms verbrauchen werden. China und Indien setzen dabei zunächst weiterhin auf Kohle als wichtigsten Energieträger. Das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan geht davon aus, dass China und Indien im Jahr 2030 57 Prozent des weltweit aus Kohle produzierten Stroms nutzen werden. Aber auch die erneuerbaren Energien besitzen eine zunehmende Bedeutung in diesen beiden Ländern. In China hat dabei die Stromerzeugung mittels Wasserkraft eine besondere Bedeutung. In Indien wird dagegen vermehrt in Windenergie investiert. Die Energiepolitik von Indien und China wird also zukünftig weltweit immer größere Bedeutung gewinnen. Die Studie von Frost & Sullivan geht weiterhin davon aus, dass das größte Wachstum bei der Nutzung von nicht fossilen Energieträgern in Afrika und im Mittleren Osten einsetzen wird. Hier wird natürlich die Solarenergie im Vordergrund stehen.