Weitere Strompreiserhöhungen in 2016

Bereits vor dem Jahreswechsel haben viele Stromanbieter neue Preise verkündet. Diese Preise wurden dann zum 1. Januar 2016 wirksam.

Strompreiserhöhung 2016Hierbei müssen die Stromanbieter aber die 6-Wochen-Frist einhalten. Neue Preise müssen also immer 6 Wochen vorher den Kunden mitgeteilt werden. Auf diese Weise haben die Kunden die Möglichkeit des Stromanbieterwechsels. 
 
Diese 6 Wochen haben einige Stromanbieter anscheinend nicht einhalten können. Denn jetzt werden weitere Strompreiserhöhungen an die Kunden verschickt. Diese Strompreiserhöhungen werden allerdings erst in 6 Wochen wirksam. Sie haben also noch genügend Zeit und können reagieren. Wenn Sie bereits von Ihrem Grundversorger eine Strompreiserhöhung im letzten Jahr bekommen haben und die Vorbereitungen für Weihnachten wichtiger waren, können Sie jetzt auch noch reagieren.
 
Das ist das Gute an der Strom-Grundversorgung. Man kann sehr schnell wechseln. Mehrere Hundert Stromanbieter haben in den letzten Monaten die Preise erhöht. Kunden in der Grundversorgung können aber auch jetzt noch reagieren. In der Grundversorgung gilt eine Kündigungsfrist von 2 Wochen. 
 
Die Gründe für die Strompreiserhöhungen der letzten Monate waren recht unterschiedlich. Viele Stromversorger führten die gestiegenen Abgaben und staatlichen Umlagen als Grund an. So ist besonders die Ökostrom-Umlage gestiegen. Aber auch andere Umlagen sind zum Jahreswechsel gestiegen. Diese Umlagen haben aber viele Versorger nicht an die Kunden weitergegeben. Der Auslöser für Strompreiserhöhungen war oftmals das Netzentgelt des örtlichen Stromnetzbetreibers. Dieses Netzentgelt wird von den lokalen Stromnetzbetreibern für den Strom-Tarnsport von den Stromlieferanten verlangt. Hier gab es teilweise deutliche Sprünge nach oben.
 
Stromnetzbetreiber, die ihren Gebühren zum 1.1.2016 für durchschnittliche Haushaltskunden erhöht haben sind z. B.:
 
Westnetz
Netze BW
Stromnetz Hamburg
 
 
Diese sind nur einige große Stromnetzbetreiber, die zum Jahreswechsel die Stromnetzentgelte erhöht haben. Es gibt aber viele weitere Stromnetzbetreiber, die ihre Gebühren erhöht haben. Bei den großen Stromnetzbetreibern wirkt es sich aber für viele Millionen Kunden aus. So trifft die Netzentgelterhöhung der "Netze BW" einen Großteil der Kunden in Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat über zehn Millionen Einwohner. Selbst wenn man die Städte mit eigenen Stadtwerken nicht betrachtet, ergibt das sehr viele mögliche Strompreiserhöhungen.
 
In ganz Deutschland gab es aber auch Effekte, die positiv auf den Strompreis wirken. So sind die Strompreise gerade in den letzten Monaten deutlich gefallen. Die Strompreise an der Strombörse in Leipzig konnten einen deutlichen Abwärtstrend verzeichnen. Innerhalb eines Jahres sind die Börsenstrompreise um mehr als 10 Prozent gefallen. Stromanbieter, die nicht mit stark gestiegenen Stromnetzentgelten kalkulieren mussten, konnten durch die gesunkenen Börsenstrompreise oftmals auf Strompreiserhöhungen verzichten. Dies war zumindest bei vielen Versorgern trotz der gestiegenen Umlagen der Fall. 

Sie haben eine Strompreiserhöhung bekommen?

In 2016 haben also nicht alle Stromkunden eine Strompreiserhöhung bekommen. Wenn Sie zu den "Auserwählten" gehören, die gerade eine Strompreiserhöhung bekommen haben, dann sollten Sie handeln. Auch wenn Sie noch Kunden in der Grundversorgung sind (noch nie gewechselt haben), sollten Sie handeln. 
 
Der Stromanbieter Vergleich hier ist hier ein hilfreiches Werkzeug. So kann man sich über die Preisunterschiede direkt ein Bild machen. Viele Kunden gehen hier noch von minimalen Preisunterschieden aus. Wenn der Stromanbieter Vergleich dann aber die preislichen Unterschiede zwischen den Anbietern anzeigt, sind viele Stromkunden überrascht. Die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel ist allerdings häufig sehr hoch.
 
200, 300 oder 400 Euro können durchaus bei einem Wechsel eingespart werden. Dies sind Beträge, die Haushalte sinnvoller ausgeben können. Der Wechsel ist dabei denkbar einfach, da er in der Regel durch den neuen Versorger für Sie durchgeführt wird. Der Stromanbieterwechsel kann direkt aus dem Stromanbieter Vergleich gestartet werden. Hierfür ist nur die Angabe einiger Punkte notwendig. Den eigentlichen Wechselvorgang unternimmt in der Regel der neue Stromlieferant.